Diese Krux mit den Links – Eine kleine Hilfe zur Meldung der richtigen Links

OpenBiblioJobs hat nur ein Pflichtfeld und das ist das Feld „Link zum Angebot“. Es erfolgt nur die Prüfung, dass etwas in dem Feld steht. Dies ist aber eine Angabe, die unbedingt benötigt wird und weshalb wir diese Links prüfen.

Hier die Dinge, die für das Redaktionsteam viel Mehrarbeit bedeuten.

1. Nur Text, aber kein Link
Leider kommt es immer mal wieder vor, dass beim Hineinkopieren nicht darauf geachtet wird, dass man eigentlich noch die Stellenbezeichnung oder Einrichtung im Zwischenspeicher hat. Das ist vermeidbar. Wir recherchieren bei der redaktionellen Prüfung nach, ob wir die Stelle finden, aber nicht immer haben wir Glück damit.

2. Link führt ins Intranet
Ebenfalls schwierig wird es, wenn uns beim Link die Stelle im Intranet verlinkt wird. Damit werden vermutlich 99% der Bewerber:innen ausgeschlossen. Solche Stellen prüfen wir darauf, dass wir sie auf den Seiten der Bibliothek, der Hochschule, der Stadt finden oder in einem der gängigsten Stellenportal.

3. Interamt
Bei diesem Anbieter erhält man nur Session-URLs, wenn man die Stelle sucht und aus einer Trefferliste heraus aufruft. Diese Adresse verfällt und Stellensuchende werden die Stelle nur schwer finden. Bei der redaktionellen Prüfung recherchieren wir danach und ja, das kostet viel Zeit.
Uns hilft, wenn zumindest die Interamt-ID mit in das Feld Bezeichnung aufgenommen wird. So können alle die Stelle zumindest schnell bei Interamt wiederfinden. Wer gleich den Permalink einbauen möchte, denn den gibt es, ist hier die „Bastelanleitung“:
https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id= + 6stellige Interamt-ID, = z.B. https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=502792

4. Ablaufende Links
Ähnlich wie bei Interamt gibt es Anbieter, die ihre Links mit einer Session-ID ausgeben. Oft kann der Link dann von einem anderen Rechner nicht aufgerufen werden. Oft kann man die Session-ID einfach weglöschen und der Link funktioniert.
Beispiel:
http://leopoldina.knw.com/cgi-bin/oamportal/jobs/131/angebot.html?a-show_angebot-n_searchid=152&a-globals-n_jobboersenid=5&button-show_angebot-find_channel_job=x&zcpb-id=wd916a4c517041e50a2efb67ade12bccd9a8624a4fc
Um zu sehen, ob der Link dann immer noch funktioniert, ist es sinnvoll, den gekürzten Link in einem anderen Browser zu öffnen.
Ggf. kann man die Option „Per E-Mail teilen“ verwenden, um an einen dauerhaften Link zu kommen.

Wer den richtigen Link eingibt, der hilft dem ehrenamtlichen Redakteuren. Denn: Alle vier geschilderten Probleme kosten viel Zeit bei der Nachrecherche. Bei „nur“ 3-4 Stellen braucht man dafür schon fast 30-40 Minuten.

Bei der Linkeingabe gibt es auch ein paar Dinge, die unschön sind und auch den Mehrwert von OpenBiblioJobs schmählern können.

5. Nur ein Link auf die Seite „Stellenangebote“, „Jobs“ oder den Teaser zur Stellenanzeige
Wenn Sie uns einen Link auf eine Stellenanzeige melden, melden wir diesen seit Januar 2019 direkt beim Internet Archive zur Archivierung. Grund dafür ist, dass immer wieder der Bedarf an uns herangetragen wird, die Volltexte der Stellenanzeigen für spätere Auswertungen nutzen zu können.
Wenn sie uns nun einen Link melden, der nur auf eine Übersichts- oder Teaserseite geht, wird der Volltext nicht durch das Internet Archive gespeichert, sondern eben nur diese Seite. Sofern Zeit ist, versucht das Redaktionsteam den Link entsprechend anzupassen.
Schöner wäre es jedoch, wenn Sie uns immer den Link zum Volltext melden würden. Ihre Bewerber müssen nicht noch lange auf Ihren Seiten suchen und der Volltext steht für Forschungsanfragen zur Verfügung.

6. Kampagnen-IDs von Social-Media-Plattformen
Häufig werden Stellen auch über Facebook und Co geteilt. Wird dann der Link z.B. über Facebook geöffnet, hängt Facebook zum Zweck der Nachverfolgbarkeit eine Facebook-ID dran. Sofern diese dem Redaktionsteam auffällt, wir sie entfernt, aber wir achten nicht gesondert darauf. Solche IDs konterkarieren unsere Bemühungen, datenschutzkonform zu arbeiten. Vom folgenden Beispiel reicht es aus, den grünen Anteil als Link zu nutzen, der rote Anteil ist eine vergebene FB-ID
http://blog.bibliothekarisch.de/blog/2019/03/31/ein-paar-tricks-zu-openbibliojobs-fuer-jobsuchende/?fbclid=IwAR18PrNcN4YFmk3TTbpkH-qAGm7O71cr0dXJg3C5szEBQrB73HPAqSxDWDk. Mehr Informationen dazu finden Sie bei Zedwoo.de

Eine Sache noch, die nicht schadet, aber verwirrend sein kann.
Manchmal stehen wir vor der Wahl: Link auf die übergeordnete Seite mit ein paar Angaben oder der Link auf ein PDF, das sofort heruntergeladen wird. Wir entscheiden uns in der Regel für das PDF, weil auf diese Art und Weise oft ein weiteres Suchen auf für die Nutzer entfällt und wir damit wiederum den Volltext dem Internet Archive zum archivieren Anbieten können.

Daher noch eine Bitte:
Geben Sie die Links zum Stellenvolltext so genau wie möglich an. Nur so profitieren alle davon. Nutzer gelangen auf die richtige Stelle, Sie erreichen eher Ihre Interessenten, weil sie nicht erfolglos nach der Stelle suchen, Sie entlasten die ehrenamtlichen Helfer*innen von OpenBiblioJobs und ermöglichen es, dass der Volltext Ihrer Stelle ggf. für zukünftige Forschungsprojekte im Volltext über das Internet Archive abrufbar sind.

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